Es gibt verschiedene Instrumente um in einem Unternehmen Mitarbeiterbeteiligung einzuführen.

Die materielle Mitarbeiterbeteiligung umfasst im Wesentlichen die Kapitalbeteiligung und die Erfolgsbeteiligung. In angrenzenden Bereichen kommen das Mitarbeiter-Guthaben, die Entgeltumwandlung und das Wertguthaben hinzu.

Mit unserem Leistungs- und Kompetenzspektrum decken wir alle wesentlichen Schritte ab, die Sie zu Ihrem Mitarbeiterbeteiligungsmodell führen. Vertrauen sind die grundlegenden Voraussetzungen für die erfolgreiche Einführung eines Modells der Mitarbeiterbeteiligung. Unsere Experten bieten hierfür die Gewähr. Sie sind bekannt für ihre Seriosität, ihre umfassende Fachkompetenz und ihre praktischen Erfahrungen; alles Garanten für eine effiziente, individuelle Beratung und erfolgreiche Seminare.

Die Miterfolg GmbH begleiten Sie...
... bei der Modellfindung Ihres Mitarbeiterbeteiligungsmodells
… bei der Einführung einer partnerschaftlichen Unternehmensultur
... bei der Analyse Ihres Unternehmens und ihrer Unternehmenskultur
… Überprüfung ob für Ihr Anliegen ein geeigneten Förderprogrammes existiert
… auch nach der Einführung, um die Beteiligung weiter zu fördern

 

1.Vorstellungsphase

Sie lernen uns und unsere Berater/Partner zunächst in einem ersten, unverbindlichen Gespräch kennen.

Beweggründe zur Einführung der Mitarbeiterbeteiligung, die angestrebten Ziele, die Beantwortung Ihrer Fragen sowie Informationen zum Unternehmen sind einige Details des Erstgespräches bzw. Bausteine zum individuellen Beteiligungsmodell.

2. Angebotsphase

Wir unterbreiten Ihnen das maßgeschneiderte Angebot als ganzheitliches Einführungskonzept, die partnerschaftliche

Unternehmensführung und die materielle/immaterielle Komponente berücksichtigend. In den Mittelpunkt des Prozesses der Modellfindung stellen wir die Mitarbeiter des Unternehmens als Hauptakteure.

3. Umsetzungsphase

Unser Beratungsprozess basiert auf einander abgestimmten Modulen, mit denen Schritt für Schritt das maßgeschneiderte,

individuelle Mitarbeiterbeteiligungsmodell entsteht, denn es soll Ihren Unternehmenserfolg mittragen. Durch die regionale Nähe und das breite interdisziplinäre Fachwissen können wir schnell und kompetent agieren.

4. Nachhaltige Betreuung

Sowohl in der Einführungsphase wie auch bei der anschließenden Begleitung legen wir sehr großen Wert darauf, dass Sie als unser Kunde das erforderliche Wissen erhalten, um ein Beteiligungsmodell nach der Einführung selbständig mit Erfolg praktizieren zu können.

Die Miterfolg - Kapitalbeteiligung ist das Ergebnis eines von uns individuell gestalteten Beratungsprozesses.

Die Unternehmensführung steht beispielsweise vor der Frage, die eigenen Mitarbeiter stärker an das Unternehmen binden zu wollen. Ein Aspekt dabei ist eine mögliche Beteiligung am Kapital. Mitarbeiter können in unterschiedlichen Formen am Kapital des Unternehmens beteiligt werden.

Zu unterscheiden sind die Beteiligung in Form von Eigenkapital, Fremdkapital oder in mezzaniner Form (also einer Mischung aus Elementen von Fremd- und Eigenkapital. Auch die Kombination mit einer Erfolgsbeteiligung ist möglich und oft sinnvoll.

Ziele
• Mitunternehmertum, Effizienz und höhere Produktivität
• Variabilisierung der Personalkosten („atmendes Unternehmen“)
• Langfristige Bindung guter Mitarbeiter
• Unterstützung langfristigen mitunternehmerischen Denkens und Handelns
• Optimierung von Steuern und Sozialversicherung
• Nutzung staatlicher Fördermaßnahmen
• Beteiligung der Mitarbeiter an der Wertsteigerung
• Schaffung und Erhaltung von (Eigen-) Kapital, Verbesserung der Eigenkapitalquote
• Schaffung und Erhaltung von Liquidität
• Vorbereitung und Gestaltung der Unternehmensnachfolge

Vorgehen
Im Vorfeld des Aufbaus einer Kapitalbeteiligung erarbeiten wir mit dem Kunden, welche Ziele mit dem Beteiligungsmodell erreicht werden sollen. Darüber hinaus bewerten wir, welche Rahmenbedingungen im Unternehmen bestehen und welche Auswirkungen durch das Modell zu erwarten sind. In einer ersten Modellskizze hinterfragen wir all diese Faktoren und stellen Ihnen unsere Einschätzungen und Vorschläge zur Verfügung.

Mit Argumentationshilfen aus dieser Modellskizze werden die Eckpunkte mit den Betroffenen (allen bzw. Meinungsführer bzw. Betriebsrat) i.d.R im Rahmen eines Workshops, diskutiert. Konkrete steuer-, arbeits- und gesellschaftsrechtlich abgesicherte Vertragstexte erarbeiten wir mit kooperierenden Anwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern.

Inhalte
Festlegung der Form der Kapitalbeteiligung:

Eigenkapitalbeteiligung (gesellschaftsrechtlich)
- direkt an der Kapitalgesellschaft (GmbH oder AG) oder der Personengesellschaft (beispielsw. KG)
- indirekt über eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft
- Option

Mezzanine Beteiligung (schuldrechtlich)
- Stille Beteiligung
- Genussrecht

• Fremdkapitalbeteiligung (schuldrechtlich)
- Mitarbeiterdarlehen
- Schuldverschreibungen
- Mitarbeiterguthaben

Die Miterfolg - Erfolgsbeteiligung ist das Ergebnis eines von uns individuell gestalteten Beratungsprozesses.

Die Unternehmensführung steht vor der Frage, welche Anteile des Gesamteinkommens der Mitarbeiter flexibel und welche fix sein sollen. In der Regel werden die Mitarbeiter diesbezüglich in zwei bis drei Gruppen eingeteilt; der flexible bzw. variable Anteil ist meist bei den Führungskräften höher als bei den anderen Mitarbeitern. Ein Teil des variablen Anteils wird in der Regel an individuelle Zielerreichungen des Mitarbeiters gekoppelt. Die Ziele werden zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter in einem jährlich stattfindenden Mitarbeiterförder- und Zielvereinbarungsgespräch vereinbart.

Ziele
• Mitunternehmertum, Effizienz und höhere Produktivität
Variabilisierung der Personalkosten („atmendes Unternehmen“)
• Outputgrößen (Markt) fließen in die Entlohnung ein
• „Den Bären erlegen“ – „das Fell verteilen“: In dieser Reihenfolge!
• Erfolgsbeteiligung finanziert sich von selbst!

Vorgehen
Im Vorfeld des Aufbaus einer Erfolgsbeteiligung erarbeiten wir mit dem Kunden, welche Ziele mit dem Beteiligungsmodell erreicht werden sollen. Darüber hinaus bewerten wir, welche Rahmenbedingungen im Unternehmen bestehen und welche Auswirkungen durch das Modell zu erwarten sind. In einer ersten Modellskizze hinterfragen wir all diese Faktoren und stellen Ihnen unsere Einschätzungen und Vorschläge zur Verfügung. Mit Argumentationshilfen aus dieser Modellskizze werden die Eckpunkte mit den Betroffenen (allen bzw. Meinungsführer bzw. Betriebsrat), i.d.R im Rahmen eines Workshops diskutiert. Konkrete steuer-, arbeits- und gesellschafts- rechtlich abgesicherte Vertragstexte erarbeiten wir mit kooperierenden Anwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern.

Zur Einführung von Zielvereinbarungen haben wir eine separate Dienstleistung entwickelt.

Inhalte
Festlegung des maßgeblichen Erfolges als Basis für die Erfolgsbeteiligung:
• Umsatz / Gesamtleistung
• Rohertrag / Deckungsbeitrag I
• Definierte Deckungsbeitragsgrößen
• EBITDA, EBIT
• Ausgewiesener Gewinn (Handelsbilanz, Steuerbilanz, IFRS), ggfs. mit Korrekturen, ggfs. unter Berücksichtigung früherer Verlustphasen, ggfs. unter Berücksichtigung     eines Mindestgewinns bzw. einer Mindestverzinsung.
• Rendite
• Projekterfolg
• Zielerreichungsgrad
• Kennzahlen bzw. Kennzahlenbündel (Reklamationen, Kundenzufriedenheit, Marktanteil, Preise, Produktivität, Krankenstand, Auszeichnungen ...)
• Kosteneinsparung
• Wertzuwachs Investition

Wertguthaben
Flexibel arbeiten - vorzeitig in den Ruhestand

Die Unternehmensführung steht beispielsweise vor der Frage, die eigenen Mitarbeiter stärker an das Unternehmen binden zu wollen. Ein Aspekt dabei ist die familiengerechte und lebensarbeitsphasengerechte Gestaltung der Arbeitszeit. Mitarbeiter können aus sämtlichenVergütungsbestandteilen, Arbeitszeit, Urlaubsansprüchen etc. Freistellungsphasen aufbauen.

Auch die Kombination mit einer Erfolgsbeteiligung ist möglich und oft sinnvoll. Das so angesparte Wertguthaben ist insolvenzgesichert und bei Arbeitgeberwechsel übertragbar. Eine Werterhaltungsgarantie ist gesetzlich vorgeschrieben. Bei Arbeitslosigkeit erfolgt keine Anrechnung des angesparten Guthabens auf Leistungen der Bundesagentur für Arbeit.

Ziele
• Gestaltung von Vorruhestand und Altersteilzeit
• Flexible Reduzierung der Wochenarbeitszeit
• Lohnfortzahlung in Freistellungsphasen
• Geringere Fehlzeiten
• Chance zum Wissenstransfer Alt -> Jung
• Jobtransfer und Personalentwicklung durch Qualifizierung
• Absicherung der gesetzlich vorgeschriebenen Freistellungsphasen (Erziehung, Pflege, Teilzeit)
• Höchste Flexibilität der Lebensarbeitszeit
• Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Vorgehen
Im Vorfeld der Einführung eines Wertguthaben-Modells steht ein eintägiger Workshop mit Geschäftsleitung, Personalverantwortlichen und Arbeitnehmervertretern. In einer ersten Modellskizze hinterfragen wir all diese Faktoren und stellen Ihnen unsere Einschätzungen und Vorschläge zur Verfügung. Mit Argumentationshilfen aus dieser Modellskizze werden die Eckpunkte mit den Betroffenen (allen bzw. Meinungsführer bzw. Betriebsrat), i.d.R im Rahmen eines weiteren Workshops diskutiert. Steuer-, arbeits- und gesellschaftsrechtlich abgesicherte Vertragstexte sind Bestandteil der Beratung.

Inhalte
Workshop mit folgenden Inhalten:
• Auswahlkriterien für die Insolvenzsicherung
• Werterhaltungsgarantie
• Insolvenzsicherung
• Übertragbarkeit
• Keine Anrechnung bei Arbeitslosigkeit
• Mittelherkunft
• Mittelverwendung
• Dotierung der Zeitkonten
• Einzelvertrag / Betriebsvereinbarung/Tarifvertrag

In vielen Unternehmen will man mit einem System der Mitarbeiter-Beteiligung auch die Altersversorgung der Mitarbeiter unterstützen. Dies ist nicht immer unproblematisch, weil Modelle der Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung häufig Risiken beinhalten, die keine sichere Altersversorgung gewährleisten.

Ein Erlass des Finanzministeriums Nordrhein-Westfalen zur sog. Deferred Compensation (Erlass vom 15.5.1995 - S 2332 - 75 -V B 3), der in Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium der Finanzen und den übrigen Länder- Finanzministerien erging, hat hier neue Voraussetzungen geschaffen.

Auch im Rahmen der Novellierung des Betriebsrentengesetzes zum 1. Januar 1999 ist die Engeltumwandlung berücksichtigt und sogar eine teilweise Insolvenzsicherung erreicht worden. Bei der Umwandlung von Lohnbestandteilen, die unterhalb der Beitragsbemessungsgrenzen liegen, entfällt die Sozialversicherungspflicht! Diese Entscheidung haben die Spitzenverbände der Sozialversicherung in einer Sitzung am 6./7. Mai 1998 getroffen.

Die Entgeltumwandlung läßt sich auch mit der Erfolgsbeteiligung von Mitarbeitern kombinieren. Die nach dem betriebsindividuell geregelten Verfahren der Erfolgsbeteiligung ermittelten persönlichen Erfolgsanteile werden an die Mitarbeiter nicht ausbezahlt, sondern im Rahmen einer Entgeltumwidmung zur Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung verwendet.

Die Mitarbeiter erhalten für den umgewidmeten Brutto-Erfolgsanteil eine wertgleiche Versorgungszusage. Damit ist auch ein gewinnorientiertes System der Finanzierung der betrieblichen Altersversorgung gestaltbar, das den Mitarbeitern jährliche Baustein für die Altersversorgung zuführt.

Charakeristikum von Investivkapital-Beteiligungsformen bzw. Modellen mit nachgelagerter Besteuerung ist, dass der Zufluss, und damit gleichzeitig auch die Besteuerung, von Entgeltbestandteilen auf einen späteren Zeitpunkt verlagert wird.

In der Summe werden im Wesentlichen zwei Effekte erreicht:
a.
in der Gegenwart sinkt die absolute und relative Steuerbelastung. Dies resultiert dadurch,dass das Besteuerungsvolumen gemindert und, aufgrund der progressiven Ausgestaltung des deutschen Steuersystems, der relative Steuersatz gesenkt wird.
b.
In der Zukunft wird eine maximale steuerliche Wirkung dann erzielt, wenn der Mitarbeiter / Steuerschuldner zum Auszahlungszeitpunkt einem geringeren Steuersatz (z.B. als Rentner) unterliegt.

Darüber hinaus genießen Mitarbeiter und das arbeitgebende Unternehmen einen Vorteil im Bereich der Sozialversicherungsabgaben. Da die Sozialversicherungsträger sich hinsichtlich des Zuflusses an die Handhabung im Bereich der Besteuerung anlehnen, werden Beiträge erst zu einem späteren Zeitpunkt fällig.Summa summarum hat die Verlagerung des Zuflusses so mit einen positiven Liquiditätseffekt für Mitarbeiter und Arbeitgeber zur Folge.

Mitarbeiter-Guthaben

Hier handelt es sich um eine von unserem Hause entwickelte und durch ein hoheitliches Urteil des Bundesfinanzhofes bestätigtes Beteiligungsmodell.

Mitarbeiter-Guthaben stellen eine Sonderform investiver betrieblicher Zuwendungen (meist in Form der Gewinn-Beteiligung) an beteiligungsberechtigte Betriebsangehörige dar. Die Guthaben entstehen dadurch, dass Sonderzuwendungen dem Mitarbeiter auf ein Beteiligungskonto gutgeschrieben werden, die weder den Charakter einer gesellschaftsrechtlichen Einlage erhalten noch Darlehensforderungen an das Unternehmen darstellen.

Weiteres Charakteristikum ist, dass die Mitarbeiter für eine bestimmte Dauer in keiner Weise, auch nicht in Form einer Beleihung oder Verpfändung, über die Guthaben verfügen dürfen.

Wertguthaben

Wertguthaben sind eine Beteiligungsform, die auf den Grundlagen der Lebensarbeitszeitkonten basiert. In Wertguthaben können, von bestimmten Mindestgrenzen abgesehen, sämtliche Entgeltbestandteile eingebracht werden. Die Thematik der Wertguthaben ist komplex und basiert auf Veränderungen in den letzten Jahren im Sozialgesetzbuch. Zur besseren Verständlichkeit halten wir einen zweiseitigen FAQ-Katalog für Sie bei Anfrage bereit, der Ihnen erste Fragen beantworten kann.